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... Die Jüdin von Toledo am RLT

Mit der Jüdin von Toledo hat sich das Rheinische Landestheater Neuss an die Dramatisierung eines historischen Romans mit aktuellem Thema herangewagt. Es geht bei Lion Feuchtwangers Romanvorlage um das Zusammenleben von Kulturen, die durch ihre Religion geprägt sind. Solch ein multikulturelles Miteinander birgt Konfliktpotentiale, was Feuchtwanger über einen großen Zeitraum hinweg beschreibt. Um diese Zeitspanne, in der Paläste wieder aufgebaut, Kinder gezeugt und geboren und Herrscher sterben, zu fassen, wird in der Inszenierung von Moritz Peters viel berichtet. Nicht nur von den beiden Chronisten, sondern überhaupt von allen Figuren, die dadurch eine eigentümliche Distanz zu ihren Rollen bekommen. Dieser Kunstgriff und die Sprache Feuchtwangers sind zu Beginn etwas sperrig, doch wenn man sich darauf einlässt, zieht es einen in seinen Bann. Der Regisseur und die Schauspieler finden starke Bilder, um zu erzählen, was passiert, ohne es spielen zu müssen, Rachel und Alfonso liegen schwer atmend nebeneinander, Tücher verwandeln sich in Babys, dadurch bekommt der Abend eine große Kraft, gerade durch das weglassen des direkten Vorspielens, was passiert. Vieles wird in die Phantasie der Zuschauer verlegt und da kann man sich noch viel mehr ausmalen, als man auf der Bühne darstellen könnte. Überhaupt lebt diese Inszenierung und auch die Kostüme und das Bühnenbild von einer großen Schlichtheit, die einen besonderen Reiz entfaltet, weil durch die Einfachheit so vieles Erzählt wird. Durch das Umklappen einzelner Bühnenelemente wechselt man Toledo in das Lustschloss um oder auf das Schlachtfeld. Die Figuren unterscheiden sich in ihren Kostümen durch bunte Überwürfe, die sie über einfachen Leinenkleidern tragen. Am Ende des Abends sind die bunten Gewänder weg und man sieht: Letztendlich sind alle gleich. Ein nicht ganz einfacher Abend, einige Zuschauer fanden ihn etwas verkopft, doch der Großteil fand, wie ich, dass es die Mühe sich zu konzentrieren wert war und war begeistert. Überzeugen Sie sich selbst, Ihre Janine Hartenstein.

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... b.33

Die Erwartung, die ich hatte, als ich nach vielen Jahren fern des Rheinlands das erste Mal wieder in Düsseldorf in die Oper ging, um mir endlich eine Choreographie von Martin Schläpfer anzusehen waren ordentlich. Die Latte hing hoch, hatte ich doch in den letzten Jahren wenn, dann nur das Stuttgarter Ballett gesehen, das in der ganzen Welt einen erstklassigen Ruf hat, und wenn dann das Düsseldorfer Ensemble mehrfach zur Kompanie des Jahres gekürt wurde, muss das ja schon etwas sein! Mit solch hohen Erwartungen in eine Vorstellung hineinzugehen ist ja oftmals schwieriger, als gar keine zu haben und sich überraschen zu lassen. Doch diesmal konnten die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen werden. Die Tänzer schweben in einer Leichtigkeit über die Bühne, als wäre die Schwerkraft für sie außer Kraft gesetzt, und das auch noch in einer Harmonie und Synchronität, dass man die Augen nicht abwenden kann.
Nur diese Perfektion, die sich bereits im ersten der drei Teile zeigt (Stravinsky Violin Concerto von George Balanchine), macht es dann auch möglich, der neuen Choreographie von Martin Schläpfer (Roses of Shadow) zur eigens dafür komponierten Musik von Adriana Hölszky zu folgen. Denn hier wird dem Zuschauer einiges abverlangt. Die Musik ist mehr als fordernd und alles andere als eingängig, wenn diese nicht so bildgewaltig von den Tänzern in Bewegung umgesetzt werden würde, für viele wahrscheinlich nahezu unerträglich. Aber Schläpfer erschafft ein urgewaltiges Stück mit starken Bildern, die diese Musik genial in eine Bühnenform umsetzt.
Dennoch ist man als Zuschauer sehr dankbar für das dritte Stück des Abends: Polish Pieces von Hans van Manen. Ein wieder sehr harmonisches, leichtfüßiges und buntes Stück, das sich das Publikum nach der Düsternis und Schwere verdient hat. Ein perfekt ausgewogenenes Ballettereignis, das alle Erwartungen übertreffen konnte, findet Ihre Janine Hartenstein.

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LAZARUS im WDR

Eine Westart Reportage von Peter Scharf am Mo. 5.2.2018 um 23:20 Uhr.

Am 3. Februar geht im Schauspielhaus Düsseldorf der Vorhang auf für die deutsche Erstaufführung eines Musicals, das von diesem Zeitpunkt an ein Jahr lang in NRW zu sehen sein wird. Die Premiere von "Lazarus" wurde in New York kurz vor David Bowies Tod im Januar 2016 frenetisch gefeiert. Es ist das Vermächtnis eines der größten Popstars des 20. und 21. Jahrhunderts, ein letzter musikalischer Gruß aus dem Jenseits, der die Frage nach dem ewigen Leben verhandelt. Die Westart Reportage zeigt, wie sich Düsseldorf auf dieses Event vorbereitet und David Bowie in seinem Musical wieder auferstehen lässt: Die Auswahl der Sänger und Schauspieler, das Einstudieren der Gesangsnummern und die Auseinandersetzung des Regisseurs Matthias Hartmann mit dem filmischen und musikalischen Werk David Bowies. Und ganz nebenbei werden die Zuschauer erfahren, wie auch der Musiker David Bowie selbst von der elektronischen Musikszene Düsseldorfs beeinflusst wurde.

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STADTSPAZIERGANG

Aufgrund der großen Nachfrage bietet die Theatergemeinde im Mai direkt einen neuen Spaziergang mit Ute Pannes an. Diesmal mit dem Thema "Bücher bauen Brücken".

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MANCHMAL IST ES FEDERLEICHT Buchvorstellung Christine Westermann

Für Christine Westermann war das Thema Abschied, wie für viele Menschen, von klein auf angstbesetzt. Erst jetzt, in einem Alter, in dem das Abschiednehmen zu einer häufig geübten Praxis wird, gelingt ihr ein offener Blick darauf.

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STERNZEICHEN 7

Sternzeichen 7 Jörg Widmann - Armonica Wolfgang Amadeus Mozart - Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 Jörg Widmann - Elegie Wolfgang Amadeus Mozart - Symphonie Nr.41 C-Dur KV 551 "Jupiter"

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PETRUSCHKA L`ENFANT ET LES SORTILEGE

Nach der Kult-Inszenierung von Mozarts "Zauberflöte", die weltweit umjubelt wurde, gibt es eine neue Begegnung mit der Theatergruppe 1927.

Petruschka / L'enfant et les Sortilèges
Igor Strawinsky/Maurice Ravel
Petruschka Igor Strawinsky
Nach der Kult-Inszenierung von Mozarts "Zauberflöte", die weltweit bejubelt wurde und auch in Düsseldorf und Duisburg ein begeistertes Publikum fand, gibt es eine neue Begegnung mit der Theatertruppe "1927" (Suzanne Andrade, Esme Appleton und Paul Barritt) und zwei Werken, die wie gemacht scheinen für die grenzenlose Fantasie der britischen Bilderzauberer und ihre einzigartige Kombination von Animation und live agierenden Darstellern. Sie verbinden zwei Werke, die ihren Ursprung im Paris des frühen 20. Jahrhunderts haben.

Igor Strawinskys "Petruschka" wirft den Zuschauer mitten hinein ins ausgelassene, wilde Treiben eines Jahrmarkts, auf dem ein unheimlich wirkender Gaukler drei Puppen präsentiert, die er mit seiner Magie zum Leben erweckt: die verletzliche Akrobatin Ptitschka, den grobschlächtigen aber gutmütigen Muskelmann Patap und den tollpatschigen Clown Petruschka. Von ihrem sadistischen Meister fortwährend zur Schau gestellt und gequält, sehnen sich alle drei nach Freiheit, doch nur Petruschka gelingt schließlich die Flucht. Berauscht vom neuen Lebensgefühl stürzt er sich voller Neugier ins Jahrmarkt-Getümmel. Doch die Freiheit währt nicht lange …
Strawinskys als Ballett und Konzertstück bekannte Burlesque wird in einer scheinbar die Naturgesetze außer Kraft setzenden Kombination aus Animation und Akrobatik im Stil des Cirque du Soleil, zwischen Equilibristik, Luft- und Clownakrobatik erzählt. Bühne, Animationen, Klänge und Darsteller verschmelzen zu einem Live-Action-Cartoon mit Musik.
L'Enfant et les Sortilèges Maurice Ravel
Weil er unartig und widerspenstig ist, muss das Kind in Maurice Ravels "L'Enfant et les Sortilèges" zur Strafe in seinem Zimmer bleiben. Wütend zerstört es die Zimmereinrichtung und quält seine Katze. "Ich bin böse und frei!", ruft es triumphierend. Doch der Triumph währt nicht lange. Wie in einem bösen Albtraum werden die beschädigten Gegenstände - Sessel, Uhr, Teekanne oder Tapete - lebendig und rächen sich an ihrem Peiniger. Selbst die Natur und ihre Bewohner setzen dem Kind zu, das zu lernen beginnt, welche Konsequenzen die eigenen Taten nach sich ziehen. Als es schließlich Mitgefühl mit einem verletzten Eichhörnchen zeigt, endet der Spuk - vorerst …
In Ravels Werk verschmelzen Orchesterklang und Gesang mit Darstellern und Animationen und führen in den Bildwelten der Theatertruppe "1927" zu einem alle Sinne berauschenden Erlebnis.

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STERNZEICHEN 8

Richard Wagner - Vorspiel zu "Parsifal" Frederick Högberg - A Multimedia Concerto für Violin and Orchestra (UA) Felix Mendelssohn-Bartholdy - Symphonie Nr.5 D-Dur "Reformationssymphonie"

Sternzeichen 8
Richard Wagner - Vorspiel zu "Parsifal"
Frederick Högberg - A Multimedia Concerto für Violin and Orchestra (UA)
Felix Mendelssohn-Bartholdy - Symphonie Nr.5 D-Dur "Reformationssymphonie"

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SIEGFRIED

Dritter Teil des Rings

Siegfried
Richard Wagner (1813-1883)
"Wodan ist nach dem Abschied von Brünnhilde in Wahrheit nur noch ein abgeschiedener Geist", schreibt Wagner 1851 in einem Brief an den Dirigenten August Röckel, "seiner höchsten Absicht
nach kann er nur noch gewähren lassen, es gehen lassen, wie es geht, nirgends aber mehr bestimmt eingreifen." Aus der Ferne verfolgt er die Initiation seines Enkels Siegfried: von dessen Selbsterkenntnis
beim Blick ins spiegelnde Wasser über die Konfrontation mit drohenden Gefahren, denen er furchtlos trotzt, bis hin zur Auseinandersetzung mit Wotan selbst. Als Siegfried schließlich Wotans Speer zerschlägt, muss der Göttervater hinnehmen, dass seine Autorität endgültig gebrochen ist. Doch Siegfrieds Furchtlosigkeit gründet auf einem gefährlichen Defizit: Isoliert und ohne jegliches Geschichtsbewusstsein aufgezogen, schlägt er alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Dazu wurde er von Alberichs Bruder Mime erzogen, der sich erhofft, durch Siegfried den Ring und das Gold von Fafner zurückzuerobern. Doch Siegfried rebelliert gegen seinen Lehrer, entlockt ihm das Geheimnis seiner eigenen Herkunft, schmiedet sein väterliches Erbe, das Schwert Nothung, neu und zieht aus, um das Fürchten zu lernen. Ohne um die Bedeutung des Goldhortes und des Ringes zu wissen, erschlägt er den auf seinem Besitz liegenden Drachen Fafner, tötet Mime, ohne zu ahnen, wozu er durch ihn instrumentalisiert wurde, und zerschlägt Wotans Speer, ohne Anarchie im Sinn zu haben. Siegfried verlässt sich allein auf seine Intuition. Sie führt ihn zu Brünnhilde, hier lehrt ihn seine eigene Sexualität im Anblick einer Frau das Fürchten. Als "leuchtende Liebe, lachender Tod" feiern Brünnhilde und Siegfried schließlich ihre Vereinigung. Es scheint, als hätte die Macht der Liebe die des Geldes besiegt.
Richard Wagner, der Staat und Institutionen stets gehasst hat, steht als Revolutionsphilosoph im "Siegfried" ganz in Bakunins anarchistischer Schule, wonach die alte Ordnung erst zerstört werden muss, bevor Neues entstehen kann. Siegfried bricht mit allen Regeln, weil er sie nie kennengelernt hat und einfach nicht anerkennt. Institutionalisierte Herrscher werden von ihren lachenden Enkeln demontiert. Die neue Generation scheint nicht interessiert an dem alten Machtstreben, doch lässt sie sich leicht instrumentalisieren, wie Wagner schließlich in "Götterdämmerung" zeigt, wenn der naive Siegfried sich von Hagen und den Gibichungen für ihre Zwecke einspannen lässt.

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IN ANDEREN UMSTÄNDEN

Dies ist die Geschichte eines Versicherungsangestellten, den die Computerhörigkeit an den Rand der Verzweiflung treibt. Was soll der kleine Angestellte einer großen Versicherung tun, wenn er plötzlich Mutterschaftsgeld überwiesen bekommt?

In anderen Umständen
von Folker Bohnet und Alexander Alexy
mit Rolf Berg, Petra Nadolny, Stefan Gebelhoff
Ein lustiger Computerfehler
Dies ist die Geschichte eines Versicherungsangestellten, den die Computerhörigkeit seiner Mitmenschen an den Rand der Verzweiflung treibt. Was soll der kleine Angestellte einer großen Versicherung tun, wenn er plötzlich Mutterschaftsgeld überwiesen bekommt? Erst glaubt er an einen Scherz, denn er ist sich ziemlich sicher, nicht einmal Vater zu sein. Wie kann er dann Mutter werden? Aber die Geldzufuhr ist nicht zu stoppen, im Gegenteil, die Situation wird noch schlimmer, als man ihm im Büro nahelegt, seinen Mutterschaftsurlaub zu nehmen. Vollends zum Verrücktwerden wird die Situation, als bei dem armen Mann auch noch ein ominöser Windelverkäufer seine Babyausstattung anpreist, oder die rasende Reporterin Tanita Schlüter auftaucht, die diese tolle Story sofort vermarkten will. Nicht einmal die sonst so handfeste und geistig völlig gesunde Hauswartsfrau Rogatzki ist sich so ganz sicher und bringt vorsichtshalber schon mal eine Umstandshose. Auch der Biologie-Professor Schmitt-Waldau ist keine Hilfe. Natürlich klärt sich dann doch irgendwie alles auf - zumindest für unseren Angestellten...

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Zeitreise von den Goldenen 20ern in die Moderne vom 27. - 31. Mai 2018.

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Der Lebkuchenmann

Die Weihnachtsmärchen an den Theatern haben ja gerne etwas niedliches und puderzuckriges. Das ist gut, da muss man gar nicht meckern, schließlich geht es um Kinder im Grundschulalter und um Weihnachten. Dass es aber nicht so sein muss und es trotzdem allen ganz wunderbar gefällt, vor allem auch den Erwachsenen, die die Kinder begleiten, konnte man in dieser Vorweihnachtszeit in Neuss im Lebkuchenmann sehen. Allein schon Bühnenbild und Kostüme machen schnell klar, dass es weihnachtlich und modern gleichzeitig geht. Herr Salz könnte glatt von Jean Paul Gaultier gestyled worden sein und auch die Maus und Frau Pfeffer sehen richtig schnittig aus. Herrlich auch das Kostüm vom alten Teebeutel; und die schmissigen Songs haben Ohrwurmqualtitäten. Die Kinder freuen sich diebisch, wenn die Schauspieler mit vollem Körpereinsatz durch den Zuschauerraum düsen und es sind ein paar nette Anspielungen eingeflochten, an denen auch die Großen ihren Spaß haben. Der Lebkuchenmann ist ein riesen Spaß für die ganz Familie und nach einer Stunde ist man traurig, dass es schon vorbei ist - ACHTUNG! SPOILER! Und, dass der Lebkuchenmann verspeist wird. Doch sein Leben wird noch einmal dermaßen lebhaft und mit allen im Publikum besungen, dass auch bei den Kleinsten keine Traurigkeit aufkommen kann, sondern alle gutgelaunt aus dem Theater gehen. Und ich sogar ein bisschen neidisch, denn mein Großer darf mit seiner Klasse den Lebkuchenmann sogar noch einmal sehen. Da würde ich als Begleitperson sogar mitgehen, ihre Janine Hartenstein

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KONSENS von Nina Raine

»Konsens« ein geschliffener Balanceakt zwischen Screwball-Comedy und Psychothriller, zwischen satirischer Zuspitzung und emotionaler Tiefe, eine pointenreiche Tour de Force und ein vielschichtiger Beitrag zur Sexismusdebatte.

Zwei befreundete Anwälte finden sich auf unterschiedlichen Seiten eines Vergewaltigungsprozesses wieder: Matt als Kläger, Edward als Verteidiger. Ed hat gerade eine Familie gegründet, Matt ist noch allein. Souverän fechten sie den Fall untereinander aus. Das mutmaßliche Opfer, Gayle, kommt aus einer ganz anderen Lebenswelt. Doch je länger Gayles Leben vor Gericht verhandelt wird, desto mehr gerät auch die Lebenswelt der Anwälte aus den Fugen. Ehen zerbrechen, Träume zerplatzen, Affären beginnen. All die Fragen nach dem Einvernehmen bei sexuellen Handlungen, nach dem, was sich Menschen antun und wozu sie ihren Konsens, ihre Zustimmung geben, die die beiden vor Gericht gerade noch so souverän verhandelt haben, suchen sie plötzlich im Privaten heim. Edwards Frau Kitty verzweifelt an dessen Kälte und fängt ein Verhältnis mit Matt an, um wieder etwas zu spüren. Mit all ihrer Sprachgewalt und all ihrem Witz versuchen die Figuren, Herr der Verhältnisse zu bleiben, aber es gelingt ihnen nicht. Perfide Sprachspiele vor Gericht, perfide Sprachspiele im Privatleben. Enge Freunde nehmen sich gegenseitig ins Kreuzverhör. Und dann platzt Gayle, die wirklich vergewaltigt wurde und vor Gericht ihr Recht nicht bekommen hat, in die gemeinsame Silvesterfeier.

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... Zwei Monster am RLT

Kindertheater funktioniert nur, wenn man die Kleinen packt. Da gibt es noch kein höfliches Stillsitzen und netten Beifall spenden, auch wenn es eigentlich nicht so spannend war. Im Kindertheater bekommen die Schauspieler direkt und ganz unvermittelt mit, wie das Stück, das sie spielen ankommt. Und bei den "Zwei Monstern" kam es sehr gut an!
Es sind aber auch zwei herrliche Monster, die sich in Neuss auf der Studiobühne tummeln. Sie sehen wunderbar schräg aus, ohne den Kleinsten Angst einzujagen und machen alles, was Kinder lieben: Sie popeln in der Nase, knabbern an Zehennägeln, schrubben mit der Zahnbürste alles, außer den Zähnen… Da kommen die Kinder aus dem Lachen nicht mehr raus! Außerdem flunkern sie gerne und übertreiben und sie singen lustige Lieder, angestimmt von einer unglaublich strahlenden Sonne.
Mit vollem Körpereinsatz toben, tanzen, klettern und singen die drei Schauspieler 45 Minuten auf der Bühne, dass es für die Kinder eine Wonne ist, doch da, wo die Kinder eine große Kissenschlacht oder ähnliches erwarten (denn die Monster leben auf zwei Seiten eines Berges und bei dem Streit, ob der Tag geht, oder die Nacht kommt, bekommen sich die beiden dermaßen in die Wolle, dass sie den ganzen Berg zerstören) hat die Regisseurin die beiden Monster zurückgenommen und dank lautmalerischer Unterstützung die Schlacht in die Phantasie der Kinder versetzt - und das funktioniert ganz wunderbar. Und da das Stück meinen Kindern so gut gefallen hat, dass es komplett zu Hause nachgespielt wurde, bin ich für diesen Kunstgriff mehr als dankbar, Ihre Janine Hartenstein.

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... Rio Reiser - Wann, wenn nicht jetzt?

Ich gebe zu Rio Reiser ist mir bisher irgendwie durchgerutscht. Wer, wie ich, seine Teenagerjahre in den 90gern durchlebt hat, hat natürlich unzählige Male zum "König von Deutschland" auf irgendwelchen Parties rumgezappelt, aber sonst war die große Zeit der "Ton Steine Scherben" vorbei, Rio Reiser starb und hinterließ bei mir nur einen vermeintlichen Partyhit. So ging ich auch ohne große Erwartungen in die Premiere im Landestheater - und war mehr als überrascht! Was da auf der Bühne abging war nicht nur klasse gesungen und machte Spaß zuzuhören, es war auch irgendwie eine neue Bühnenform. Es ging weit über einen Liederabend hinaus, war aber auch kein Musical und kein Theaterstück mit Liedern; es war vielmehr die Geschichte eines Künstlers und seiner Band als Collage aus gespielten Szenen, Erzählungen und den Liedern. Und diese Lieder waren auf einmal so klar in ihren Texten. Plötzlich konnte jeder verstehen, worum es da ging und woher diese Titel kamen und vor allem: Warum die Scherben die Kultband ihrer Zeit waren!
Für mich war der wirklich mitreißende Abend, der von einem fantastischen Ensemble auf der Bühne aus vier Schauspielern und vier Musikern getragen wurde ein Geschenk, denn die Wirkung dieses Abends wird lange nachschwingen. Nicht nur in den unvermeintlichen Ohrwürmern, die mich seither begleiten, sondern auch in der Entdeckung eines ganz großen Teils deutscher Musikgeschichte, den ich sonst vielleicht verpasst hätte und das wäre so unendlich schade gewesen, findet Ihre Janine Hartenstein.

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... Der Sturm im Theaterzelt

Eigentlich hätte es ein perfekter Oktoberabend werden können. Goldener konnte so ein Samstag nicht werden. Das Theaterzelt lag mehr als idyllisch am Rheinufer und die ganze Stadt war noch einmal in entspannter Sommerlaune.
Doch die Inszenierung der niederländischen Regisseurin Liesbeth Coltof, wollte nicht so recht zünden. Angekündigt wurden poetische Bilder, doch die ließen sich bei mir schon aufgrund der Kostüme nicht herstellen. Selten habe ich mich so sehr gefragt, was der Gedanke hinter sehr speziellen Kostümen ist, wie an diesem Abend. Bestenfalls kann man sie noch als nicht schön, aber selten, beschreiben. Die ganze Insel komplett zu vermüllen ist ein toller Einfall, doch den Schauspielern diesen Müll als Kostüme auch zeitweise anzuziehen ist mir einfach zu klamaukig gewesen. Da stellte sich in einigen Szenen höchstens Mitleid mit den Schauspielern ein, als dass ich von der Inszenierung mitgenommen wurde.
Ein paar Lichtblicke gab es aber auch an diesem Abend und die hatte man einmal mehr den tollen Schauspielern zu verdanken. Denn die warfen sich ordentlich rein und so konnten einzelne Szenen doch toll funktionieren und die Komik zünden, was vor allem an Florian Lange und Andrei Viorel Tacu lag, die als Stefano und Trinculo den Abend retteten.
Schade, aber das war leider nicht meins. Aber ich bin gespannt auf andere Inszenierungen mit diesen Schauspielern, ihre Janine Hartenstein.

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... Die Physiker am RLT

Dürrenmatt haftet oft etwas Altbackenes an. Irgendwie bleibt ein Nachgeschmack von Deutschunterricht im Mund zurück, wenn einem Titel wie "Der Besuch der alten Dame" oder "Die Physiker" über die Lippen gekommen sind. Dabei sind diese Stücke sehr heutig und aktuell, wie die Inszenierung der Physiker am Rheinischen Landestheater zeigt.
Schon das Bühnenbild ist reduziert, es wirkt alles etwas steril, ein bisschen wie in einem Raumschiff. Als weitere Requisiten dienen die meiste Zeit über lediglich drei Gymnastikbälle. Solche zurückgenommenen Bühnenbilder sind ganz nach meinem Geschmack. Wenn dem Schauspieler im wahrsten Sinne des Wortes nichts zum Festhalten an die Hand gegeben wird, muss er alles aus sich herausnehmen. Das finde ich spannender als Requisitenschlachten. Und gerade hier in Neuss funktioniert das ganz wunderbar. Die drei Insassen des Sanatoriums eiern scheinbar planlos über die Bühne, suchen nicht vorhandene Personen oder Sachen. Sie scheinen wirklich wahnsinnig zu sein. Doch auch die scheinbar "normalen" wirken etwas skurril, so dass die Drehungen im Stück, wer normal und wer irre ist, überzeugen. Denn genau darum geht es: Wer ist normal und wer verrückt? Die drei Physiker entpuppen sich als rational denkende Wissenschaftler, die sich freiwillig den Stempel des Irren aufdrücken, um die Welt vor ihren Entdeckungen zu schützen, doch die lässt sich nicht schützen. Ein ewiges Dilemma: Einmal gedachtes lässt sich nicht mehr zurücknehmen. Und so endet dieses als Komödie titulierte Spiel nicht besonders witzig, aber doch sehr gut und intelligent nach spannenden anderthalb Stunden und lässt keinen faden Geschmack, vielleicht aber ein flaues Gefühl im Magen zurück. Sehr sehenswert, findet Ihre Janine Hartenstein.

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die Sternschnuppe in der kleinen Tonhalle

Kinder und klassische Musik. Das ist so eine Sache. Bei den einen klappt das ganz wunderbar, bei den anderen gar nicht Alles steht und fällt damit, wie man die Musik den Kindern näher bringt. Wenn man möchte, dass dieses Näherbringen ganz wunderbar kindgerecht und sehr witzig geschieht, sollte man in die Sternschnuppe in der Tonhalle gehen. Ich hatte von den Konzerten bereits vorgeschwärmt bekommen und habe daher meine Söhne eingepackt und bin mit ihnen in die "Blinde Kuh" gegangen. Die wurde angepriesen als große Geburtstagsshow und die wurde es dann auch. Es gab dicke geschichtete Torten, ein tolles Geschenk, Ständchen, Spiele und Deko und das ganze wurde genommen, um mit diesen Dingen als Hilfe den Kindern auf herrlich witzige Art und Weise die klassischen Stücke zu erklären.
Die Kinder waren begeistert, hörten zu, machten mit und freuen sich jetzt schon auf die nächste Sternschnuppe, ebenso wie ich. Ihre Janine Hartenstein

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... Das kalte Herz am RLT

Manche Orte verbindet man mit Heimat. Bei mir ist das Rheinische Landestheater so ein Ort. Es ist daher umso eigenartiger, nach einer langen Abwesenheit (ich habe die letzten Jahre nicht im Rheinland gelebt), wieder zu einem solchen Ort zurückzukehren und ihn bevölkert von Menschen zu finden, die man gar nicht kennt! Aber so ist das an Theatern. Wechselt die Intendanz, zieht das einen Wechsel im gesamten künstlerischen Team nach sich und wenn man dann ein, oder eher zwei Intendanten später wieder durch das Theater streift, erkennt man kaum noch ein Gesicht. Und da der nächste Wechsel in Neuss kurz bevorsteht, ist es umso spannender, wenigstens die Abschiedsvorstellung der scheidenden Intendantin zu sehen.
Für Das kalte Herz hatte sich Bettina Jahnke zu diesem Anlass entschieden, einem Märchen, das zur Zeit gerne gespielt wird, geht es doch um die uralte Frage, was macht glücklich? Ist es Reichtum alleine? Ist man es, wenn man etwas besser kann, als die anderen? Oder ist es der Verstand, der uns letztendlich zum Glück verhilft? Da es ein Märchen ist, kann man sich denken, dass der arme Köhler Munk erst einmal in die Irre gehen muss und sich Reichtum und Können vom Glasmännlein wünscht, dann sogar sein Herz ganz an den Holländer Michel abtritt, der ihm unendlichen Reichtum verspricht, als das erste Vermögen verspielt ist, bevor er die Kurve noch kriegt und zu sich kommt und klug wünscht.
Die Themen passen also immer und damit das ganze nicht rührselig wird, hat sich Bettina Jahnke für eine gewisse Schrägheit und Abgedrehtheit der Figuren und Kostüme entschieden. Musik gibt es auch. Doch irgendwie springt der Funke nicht ganz über. Einiges ist leider knapp daneben, funktioniert daher nicht so richtig, doch zum Glück hat die Intendantin ein glückliches Händchen mit ihren drei Hauptdarstellern: Josia Krug als Peter Munk , Pablo Guaneme Pinilla als Holländer Michel und allen voran Johanna Fryja Iacono-Sembritzki als Glasmännlein spielen so herrlich, dass man die Szenen und Lieder, die nicht ganz so gelungen sind mehr als gerne verzeiht.
Also ist es am Ende eine freudige Heimkehr und diesmal bleibe ich und will den ganzen Wechsel live miterleben. Man darf also gespannt sein in Neuss, ich zumindest bin es. Ihre Janine Hartenstein.

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Der neue Theaterblog auf unserer Seite.

... The Queen´s Men
Was passiert, wenn man einem grandiosen Ensemble einen tollen Rahmen gibt und sie dann auf eine Spielwiese loslässt, auf der sie sich austoben dürfen? Dann wird das Publikum von den Sitzen gerissen! So geschehen bei der Premiere von "The Queen´s Men" im Theaterzelt. Kaum dass die Vorstellung angefangen hat, ist man hineingeworfen in das wirre Treiben einer Schauspieltruppe, Dilettanten, wie es scheint, einer senil, einer stottert, alle miteinander mehr als skurril und man weiß nicht so recht, wo das Ganze hingehen soll. Offenbar wird Hamlet geprobt, doch ist das eigentlich bald egal, denn folgen würde man dem Ensemble überall hin. Gespielt wird hier nicht nur im Schauspiel, sondern mit allem und jedem, was den Akteuren unterkommt, so werden Kritiker genauso mit einbezogen, wie die Souffleuse oder bei einer Panne am Mikro die Tontechnikerin. Das ganze ist so ein Riesenspaß mit anzuzusehen, dass man die Zeit völlig vergisst. Es ist fast schade, dass es eine Pause gibt, denn, man will einfach nicht, dass dieses bunte Treiben auf der Bühne unterbrochen wird.
Die Stärke des tollen Ensembles um Moritz Führmann und Hanna Werth zeigt sich besonders in den Momenten, in denen man in einem Moment noch lauthals über den größten und übetriebenen Klamauk lachen muss, im nächsten aber ist man tief berührt, etwa wenn Hanna Werth als Queen undercover vor dem Schauspieltruppen Chef eine Kostprobe ihres Gesangskönnens zum besten gibt. Solche Brüche funktionieren nur, wenn die Schauspieler richtig gut sind; und das sind sie. Und die Textvorlage ist es auch. Eine so intelligente Komödie über die Shakespeare Stücke, mit aktuellen Bezügen und das ganze im höchsten Maße unterhaltsam, so was habe ich lange nicht mehr gesehen. Selten war ich so traurig, dass der Abend irgendwann zu Ende war. Auch wenn die Holzbänke im Zelt nach drei Stunden nicht mehr unbedingt bequem sind. Auch das Zelt spielt hier mit. Im Zelt kommt man sich vor wie in Shakespeare´s Globe, man sitzt mitten im Geschehen, es staubt, man hört die Umwelt draußen. Es ist Theater mit allen Sinnen. Hier wurde gezeigt, dass ein tolles Team überall Theater machen kann, doch sollte so ein Ensemble auch irgendwann wieder ein tolles Haus haben, so schön es im Zelt war, finde zumindest ich. Ihre Janine Hartenstein.

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... der neue Blog mit persönlichen Eindücken von den Inszenierungen und Konzerten aus unserem Programm!

…das Avishai Cohen Trio

Wenn sich ein Jazzer von Welt und dann noch der Lieblingsjazzer des Ehegatten in rheinische Gefilde begibt, steht es außer Frage, dass man dabei sein muss! Auch wenn, und das wird jetzt den Düsseldorfer verdutzen, der Jazzer in der Kölner Philharmonie spielt. Für den Düsseldorfer an sich mag das schon außerhalb der Wohlfühlzone liegen, für mich als Neusserin gab es da noch nie Berührungsängste. Außerdem wird das Wetter schlechter, die Abende fangen täglich früher an, was macht es da, dass der Weg zum Konzertsaal vielleicht etwas länger ist, als wenn sich Avishai Cohen nach Düsseldorf bemüht hätte? Wobei hier sowieso zu hinterfragen wäre, ob es in die Düsseldorfer Innenstadt immer soviel flotter geht, als nach Köln, je nachdem von welchem Randbezirk man anreist. Dem Düsseldorfer wird die Überquerung des Rheins schrecken, doch es kann jeder unbesorgt sein: Es tut nicht weh und wenn eine solche kulturelle Verlockung auf der anderen Seite wartet, sollte man den Weg mutig wagen.
Denn belohnt wurde man mit wahrscheinlich dem Jazz-Konzert des Jahres. Auch nicht ganz so jazzbewanderte wie ich wurden vom ersten Ton an von den drei spielwütigen Musikern in ihren Bann geschlagen. Und auch wenn die Kölner Philharmonie nicht unbedingt von den räumlichen Gegebenheiten her dazu einlädt körperlich mitzugehen, haben Avishai Cohen am Bass, Omri Mar am Flügel und Hamar Doaris an den Trommeln die Philharmonie gerockt! Und sie hatten sichtlich Spaß dabei, jeder durfte einmal im Rampenlicht stehen und dann trafen man sich wieder zusammen. Alle der virtuos und perfekt aufeinander eingespielt. Ein Alben, der auch Neu-Jazzfans packt und sehr viel Lust auf mehr macht. Solche Entdeckungen wünsche ich auch Ihnen, Ihre Janine Hartenstein.

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Seit 70 Jahren im Einsatz für die Kultur in unserer Stadt

Die Thetaergemeinde Düsseldorf feiert in diesem Jahr ihr siebzigjähriges Bestehen. Ein Grund zum Feiern und Zurückblicken auf eine bewegte Geschichte!

Die Journalistin Hannah Kleiner kann mit Ihrem gelungenen Artikel stellvertretend für die breite mediale Resonanz stehen, die unser Jubiläum erfahren hat:

"Kultur gemeinsam erleben"

Die Theatergemeinde Düsseldorf feiert ihr 70-jähriges Jubiläum und stellt ihr neues Programmheft für die Spielzeit 2017/18 vor.

Gegründet hat sich die Gemeinde 1947, mit dem Ziel "Kultur gemeinsam zu erleben", sagt die Vorsitzende der Theatergemeinde Düsseldorf Dr. Heike Spies, die die Theatergemeinde und das neue Programm für die Spielzeit 2017/18, zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Ulrich Erker-Sonnabend, vorstellt.

Seit Ihrer Gründung ist die Theatergemeinde zu einer festen Institution in Düsseldorf geworden. Die Theatergemeinde hat 3.500 Mitglieder, die für 15 Euro Jahresmitgliderbetrag Zugang zu über 8.000 Angeboten erhalten.

Im Laufe der 70 Jahre hat sich der Anspruch der Mitglieder geändert. Früher hat noch das Jahresabo über sechs Opernkarten und sechs Theaterkarten gereicht, heute möchte das Publikum mehr Abwechslung und Spontanität. Darauf hat sich die Theatergemeinde eingestellt. Mit ihrem neuen Programm für die Spielzeit 2017/18 kann man zwischen vielen verschiedenen Kombinationen von Abos wählen.

Der Kulturdezernent der Stadt Düsseldorf bezeichnet die Mitgliedschaft in der Theatergemeinde Düsseldorf als "den zentralen Schlüssel zu allen Spielstätten und Programmen zu günstigen Konditionen".

"In das Schauspielhaus kann man heute auch gut nach der Arbeit, mit der Aktentasche unter dem Arm, gehen", sagt Spies. Im Internet kann man auch Last-Minute-Tickets kaufen.

Der stellvertretende Vorsitzende Dr. Ulrich Erker-Sonnabend ergänzt: Der Fokus der Zuschauer ist größer geworden". Die Theatergemeinde bietet nicht nur Tickets für Oper und Ballett, Düsseldorfer Schauspielhaus oder das Kom(m)ödchen und viele weitere Kulturangeboten an, sondern auch Lesungen und Reisen.

Die Mitglieder der Theatergemeinde kommen auch vergünstigt an Tickets in 20 weiteren Städten, so unter anderem in Berlin, Hamburg und Essen.

"Mit Kultur kann man nicht früh genug anfangen", sagt Erker-Sonnabend und möchte besonders auf das neue Kinderprogramm der Theatergemeinde aufmerksam machen. Mit verschiedenen Veranstaltungen für Kinder und ihre Eltern hat das neue Programm auch was für die Kleinen zu bieten.

Vorsitzende Spies und stellvertetender Vorsitzender Erker Sonnabend sind sich einig: "Die Kulturlandschaft in Düsseldorf ist sehr gut und wir möchten, dass das so bleibt!"


Kulturtipp: HARRYS POETRY SLAM mit Gina und Lisa Oberstebrink im Heinrich-Heine-Institut

Die Organisatorinnen veranstalten monatlich in Verbindung mit der jungen Heine-Gesellschaft einen Dichterwettstreit bei dem neue Zuschauer und auch neue Poeten, die ihre eigenen Texte vortragen möchten, herzlich willkommen sind. Z.B. am 18.05.2017!

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Kulturtipp: LATIN JAZZ NIGHT in der Jazz-Schmiede Düsseldorf am 29.04.17, 20 Uhr

Latin Jazz – eine Fusion aus amerikanischem Jazz mit kubanisch-karibischen Rhythmen, Stilen, Kompositionen und Instrumenten steht ganz im Fokus dieser jungen Formation, gegründet 2016 aus ihrer Leidenschaft zur südamerikanischen Musik.

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Spontan Lust auf Kultur? Nutzen Sie unseren Last-Minute-Bereich. Die Angebote sind tagesaktuell. Also schauen Sie öfters vorbei. Es lohnt sich! Bestellungen nehmen wir gerne auch telefonisch entgegen.


Opernhaus Düsseldorf

So. 04. März 1 Karte "Die Walküre" Richard Wagner
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Sa. 10. März 6 Karten "Die lustigen Weiber von Windsor" Otto Nicolai
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Central Kleine Bühne

Central Große Bühne

Sa. 24. Februar 1 Karte "Die Dreigroschenoper" Bertholt Brecht / Kurt Weill
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Mo. 26. Februar 1 Karte "Stützen der Gesellschaft" Henrik Ibsen
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Sa. 03. März 2 Karten "Der Kaufmann von Venedig" William Shakespeare
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Do. 08. März 2 Karten "Der Kaufmann von Venedig" William Shakespeare
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Tonhalle

So. 25. Februar 2 Karten "Sternzeichen 7" 
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Mo. 26. Februar 6 Karten "Sternzeichen 7" 
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Sa. 03. März 3 Karten "Unterwegs nach Umbidu" 
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So. 04. März 2 Karten "Jetset-Sound" 
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So. 18. März 1 Karte "Sternzeichen 8" 
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Mo. 19. März 6 Karten "Sternzeichen 8" 
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Robert-Schumann-Saal

So. 04. März 2 Karten "Trio Vivente" 
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Komödie

Mi. 28. Februar 2 Karten "Die Mausefalle" Agatha Christie
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Theater an der Luegallee

So. 25. Februar 2 Karten "Wenn nicht jetzt, wann dann...?" Birgit Beutler, Doris Mils, Ingrid Wanske
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Fr. 09. März 1 Karte "Paarungen" Eric Assous
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Fr. 16. März 2 Karten "Paarungen" Eric Assous
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Theater an der Kö

Sa. 03. März 2 Karten "Als ob es regnen würde" Sébastien Thiéry
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Mi. 07. März 2 Karten "Als ob es regnen würde" Sébastien Thiéry
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KaBARett Flin

Do. 15. März 4 Karten "Jens Neutag, Mit Volldampf" Jens Neutag
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Do. 19. April 1 Karte "Sie Schablone, in der ich wohne - La Signora" La Signora
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Mitfahren und mehr erleben.

Vorfreude statt Parkplatzsuche! Mehr als ein Besuch in einer anderen Stadt, in einem anderen Haus: ein kleiner Urlaub, eine kleine Entdeckungsreise. In einem komfortablen Bus. Meist freitags oder am Wochenende, wenn man Zeit hat, ohne Stress, mit anderen Interessierten.

Die Vorteile:

alles inklusive: Der Preis enthält alle Leistungen: Busfahrt hin und zurück, Einführung bzw. Führung (bei Ausstellungen), Eintrittskarte, Unterlagen zum Stück.
bequem: Wir bringen Sie hin und wieder zurück. Keine anstrengende Autofahrt, keine Parkplatzsuche, kein Schlangestehen an der Kasse, keine ausverkauften Veranstaltungen.
abwechslungsreich: Entdecken Sie neue Spielstätten, Aufführungen und Ausstellungen. Lernen Sie in ungezwungener Form andere Interessierte kennen. Lernen Sie die Kultur-Angebote anderer Städte kennen.

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Kunst & Kulturreisen Zeitreise von den goldenen 20ern in die Moderne

„Berlin und Potsdam in neuem Glanz”
Sonntag,
27.05.2018
Details

Sonntag, 27. Mai 2018
Anreise, Bezug der Zimmer. der Nachmittags Zeit für individuelle Erkundungen. Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant.

Montag, 28. Mai 2018
Stadtrundfahrt durch Berlin, anschließend Zeit für eigene Erkundungen. Nachmittags Führung durch die Staatsoper Unter den Linden.

Dienstag, 29. Mai 2018
Ausflug in den Spreewald inkl. Fahrt mit einem traditionell handgestakten Spreewaldkahn. Imbiss mit Spreewald-Spezialitäten, anschließend Busfahrt durch die Kirchenlandschaft des Spreewalds.

Mittwoch, 30. Mai 2018
Fahrt nach Potsdam und Besuch der Sonderaustellung "Max Beckmann. Welttheater". Anschließend Zeit zur freien Verfügung. Nachmittags mit dem Bus in die prächtige Villenkolonie Neu-Babelsberg. Abends "La Traviata" in der Staatsoper Unter den Linden.

Donnerstag, 31. Mai 2018
Stadtspaziergang und mittags Rückreise nach Düsseldorf




Ihr werdet euch wundern

Ein intensives Erlebnis sind Theater, Oper, Konzerte und Schauspiel schon für Erwachsene. Was sonst bietet so direkte, unmittelbare Eindrücke und Emotionen, also wie geschaffen für Kinder und Jugendliche. Gehen Sie auf Entdeckungsreise, machen Sie ihnen – und sich – die Freude.

Opernhaus Düsseldorf

Opernbaukasten
Wo die wilden Kerle wohnen

Tonhalle

52 Hertz oder der einsamste Wal der Welt
Blinde Kuh
Unterwegs nach Umbidu

Marionettentheater

Jim Knopf und die wilde 13

Junges Schauspiel

Adams Welt
Das geheime Haus
Die besseren Wälder
Die größte Gemeinheit der Welt
Die Mitte der Welt
Mr. Handicap
Paradies

Capitol Theater

Die Schneekönigin

Foyer der Deutschen Oper am Rhein

Kinderzauberflöte

Rheinisches Landestheater Neuss

Der Lebkuchenmann

Rheinisches Landestheater Neuss Studio

Zwei Monster

Die ArtCard zum Sonderpreis: 65 € statt 80 €.


Ein Jahr freier Eintritt in Museen, Ausstellungen und die Nacht der Museen, für unsere Mitglieder stark ermäßigt. Alle anderen können doppelt sparen und das Doppelte erleben: Erwerben Sie die ArtCard für 65 € plus KulturKarte für 15 €. Damit stehen die meisten Museen umsonst und fast alle Spielstätten Düsseldorf stark vergünstigt offen.

Ein flexibles und außergewöhnliches Geschenk


Verschenken Sie Kultur – mit unserem Gutschein ab 20 Euro, kein Limit nach oben. Es gibt ja auch keinen Mangel an Aufführungen und Spielstätten in Düsseldorf. Der Beschenkte hat die freie Auswahl unserer ermäßigten Angebote. Sie erhalten einen hochwertigen Umschlag, den Sie übergeben können. Auf Wunsch senden wir die Eintrittskarten direkt an den Beschenkten, nennen Sie uns einfach die Anschrift.