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WEIHNACHTSLESUNG

Auch in diesem Jahr liest Dr. Heike Spies wieder unter dem großen Weihnachtsbaum im Goethe-Museum. Am Sonntag , den 8.12.2019 um 15.00 Uhr. "Weihnachtsgeschichten und winterliche Gedichte zur Einstimmung in die Adventzeit".
 

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NEUE ÖFFNUNGSZEITEN

Ab September haben wir Mo-Do von 9:30-15:30 Uhr und Fr von 9:30-12.30 Uhr die Geschäftsstelle für Sie geöffnet. Besuchen Sie uns doch einmal!
 

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NIEDERRHEIN MUSIKFESTIVAL

Auch in diesem Jahr bieten wir Veranstaltungen des Niederrhein Musikfestivald an. >> weitere Infos
 

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SCHULZ BLEIBT BIS 2026

Der Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses Wilfried Schulz bleibt für fünf weitere Jahre im Amt. Dies gilt auch für Claudia Schmitz, die Kaufmännische Direktorin.
 
 
 


La Traviata


Giuseppe Verdi | Oper | Opernhaus Düsseldorf

Giuseppe Verdi
Es könnte eine Traumhochzeit werden. Die schöne und mondäne Kurtisane Violetta Valery lernt den wohlhabenden jungen Alfredo Germont kennen, der ihr Herz erobert und sie aus dem Teufelskreis der käuflichen Liebe in eine sorgenlose Privatsphäre retten will. Doch dann trifft sie das Verhängnis in Gestalt des Vaters Giorgio Germont. Er appelliert an Violettas Gewissen, das Ansehen seiner großbürgerlichen Familie nicht zu schädigen, und zwingt sie, sich von ihrem Geliebten zu trennen, um die Zukunft seiner heiratsfähigen Schwester nicht zu gefährden. Dieser Vater steht für eine Gesellschaft, die eine Mesalliance zwischen gutsituierter Bürgerlichkeit und einer vom rechten Weg Abgekommenen (La Traviata) nicht gotiert. Violetta hätte es voraussehen können, dass ihr Glück nicht von Dauer ist, doch die Hoffnung stirbt zuletzt.
Giuseppe Verdi (1813-1901) hat sich in seiner 1853 uraufgeführten "La Traviata" zum wiederholten Mal mit einem Außenseiterschicksal beschäftigt. Mehr noch als in "Rigoletto" und "Il Trovatore" ist ihm in der nach Alexandre Dumas' Erfolgsroman "Die Kameliendame" gestalteten Oper ein schonungsloser Blick auf die Gesellschaft gelungen. Beherrscht von hemmungslosem Geld- und Warentausch missachtet sie die Würde und den Glücksanspruch des Einzelnen. Die Folgen sind Einsamkeit und Entfremdung. Der erfolgreiche Opernregisseur und -intendant Andreas Homoki und sein Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann haben in ihrer 1997 an der Oper Leipzig herausgebrachte Inszenierung dieses spiegelglatte gesellschaftliche Parkett sichtbar gemacht, auf dem die Titelheldin ihre Triumphe und ihren Untergang erlebt.
"Regisseur Homoki und Bühnenbildner Schlößmann geben der Kurtisanentragödie einen strengen Rahmen, machen sie kenntlich als das Endspiel, aber sie unterschlagen durchaus nicht die andere Seite, das Festliche. Champagner-Übermut und Todesnähe gehen Hand in Hand. Der Beifall, einhellig wie selten, beschert dem Ensemble der ‚Traviata' einen schönen Erfolg." Süddeutsche Zeitung
Christoph Altstaedt/Lukas Beikircher/Wen-Pin Chien/Jonathan Darlington Musikalische Leitung
Andreas Homoki Inszenierung

Traviata

Hans Joerg Michel



Termine

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