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Das Dschungelbuch


Rudyard Kipling | Schauspiel | Grosses Haus

DAS DSCHUNGELBUCH
Nach dem Roman von Rudyard Kipling (1865-1935)
Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren

Der Meister des abstrakten Theaters, der 78jährige amerikanische Star-Regisseur Ro-bert Wilson , dessen grandiose SAND-MANN –Inszenierung nach wie vor all-abendlich ausverkauft ist, bringt wieder ein Stück auf die Bühne des Großen Hauses. Diesmal erzählt er die weltberühmte Ge-schichte „Das Dschungelbuch“ als fantasie-volles Musiktheater für die ganze Familie.
Generationen junger und junggebliebener Menschen kennen und lieben die abenteuer-lichen Geschichten des indischen Findelkin-des Mowgli (Cennet Rüya Voß), das im Dschungel bei einem Wolfsrudel aufwächst, wo ihm seine Freunde, der gutmütige Bär Baloo (Georgios Tsivanoglou) und der schwarze Panther Bagheera (André Kacz-marczyk) gegen seinen schlimmsten Feind, den Königstiger Shere Khan (Sebastian Tessenow), zur Seite stehen. Rudyard Kipling schrieb bereits 1895 diesen fanta-sievollen Entwicklungsroman vom Erwach-senwerden, in dem sich dem Jungen Mowgli nach überstandenen Dschungelkämpfen die Möglichkeit der Rückkehr in die zivilisierte Menschenwelt auftut..Robert Wilson insze-niert die Geschichte bewusst für Kinder und Erwachsene, er zitiert dazu Baudelaire: „Genie ist die willentlich zurückeroberte Kindheit.“ Dabei arbeitet der Theatermann zusammen mit dem Folkrock-Duo CocoRo-sie, zwei Musikerinnen, mit denen er schon in Berlin, Moskau und Oslo kooperierte und von denen er sagt: „Ihre Musik berührt mich, sie ist voller Witz und Ironie. Ich bin jedes Mal überrascht und verzaubert.“ Diese „Zauberinnen“ sind die Schwestern Bianca und Sierra Casady, ein Singer–Songwriter-Duo, das Einflüsse aus Hip - Hop, Oper und Folk miteinander verbindet und dabei die verrücktesten Gegenstände als Instrumente verwendet. Aber auch klassische Instrumen-te werden integriert, so die Geige als düste-re Vorahnung oder das Klavier als Mischung aus Ragtime und Reggae. Das sollte sich beim Dschungelbuch-Sound dann allerdings anhören, als hätte das Klavier „zu lange in der Sonne gestanden“. Manche Instrumente werden auch - auf Grund ihrer Farbe - be-stimmten Tieren zugeordnet, so gehört die Bassklarinette zum Bären und auch das Beatboxen spielt eine Rolle. Bei der Düssel-dorfer Inszenierung vereinen sich die Klän-ge der Dschungel- und Menschenwelt der CocoRosie mit den faszinierenden Licht-kompositionen, präzisen Bewegungsabläu-fen und architekturalen Bildern Robert Wil-sons zu einem ungewöhnlichen Gesamt-kunstwerk.
Regie, Bühne, Licht: Robert (Bob) Wilson
Musik, Lyrics: CocoRosie
Mit: Takao Baba, Tabea Bettin, Judith Boh-le, Felicia Chin-Malenski, Rosa Enskat, Ron Iyamu, André Kaczmarczyk, Sebastian Tes-senow, Georgios Tsivanoglou, Cennet Rüya Voß, Thomas Wittmann
Dramaturgie: Janine Ortiz Eine Koproduk-tion mit dem Théatre de la Ville-Paris
Premiere am 19.Oktober 2019 im Schau-spielhaus - Großes Haus
Der US-amerikanische Regisseur und Bühnenvisionär Robert Wilson kehrt nach dem großen Erfolg seiner »Sandmann«-Inszenierung nach Düsseldorf zurück. An seiner Seite: das experimentelle Folk-Duo CocoRosie, das fantasievoll-surreale Klangwelten erschafft. Gemeinsam erzählen sie Kiplings »Das Dschungelbuch« als Musiktheater für die ganze Familie neu.

Termine

26. Januar 2020

02. Februar 2020

03. Februar 2020

22. Februar 2020

23. Februar 2020