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NIEDERRHEIN MUSIKFESTIVAL

Auch in diesem Jahr bieten wir Veranstaltungen des Niederrhein Musikfestivald an. >> weitere Infos
 

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SCHULZ BLEIBT BIS 2026

Der Generalintendant des Düsseldorfer Schauspielhauses Wilfried Schulz bleibt für fünf weitere Jahre im Amt. Dies gilt auch für Claudia Schmitz, die Kaufmännische Direktorin.
 

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WEIHNACHTSLESUNG

Auch in diesem Jahr liest Dr. Heike Spies wieder unter dem großen Weihnachtsbaum im Goethe-Museum. Traditionell am 2. Advent, 9.12.18 um 15 Uhr. Reservieren Sie jetzt schon Karten.
 
 
 


Tosca


Giacomo Puccini | Oper | Opernhaus Düsseldorf

Giacomo Puccini (1858-1924)

Das Geschehen spielt in Rom um 1800 vor dem Hintergrund der napoleonischen Zeit, Liebeshandlung und Politik greifen so ineinander.
Angelotti, der ehemalige Konsul der Republik Rom, ist aus der Engelsburg entflohen. Seine Schwester Atavanti hat Kleider in der Kapelle St. Andrea für ihn versteckt. Als er sich dorthin flüchtet, trifft er auf seinen Freund, den Maler Cavaradossi, der gerade an einem Magdalenenbild arbeitet. Ihre Unterredung wird durch die berühmte Sängerin Tosca unterbrochen. Nachdem Cavaradossi die eifersüchtige Geliebte beruhigt und ihr zugesagt hat, sie abends auf ihrem Gut zu besuchen, verlässt sie ihn. Als ein Kanonenschuss von der Engelsburg die Flucht Angelottis verkündet, flüchten die beiden Freunde - nicht zu früh, denn der Polizeipräfekt Scarpia kommt auf der Spur Angelottis in die Kirche. Bei der Durchsuchung findet er den Fächer Atavantis und einen leeren Karton, in dem der Messner Essen für den Maler gebracht hat. Mit Hilfe des Fächers vermag Scarpia Toscas Eifersucht so zu steigern, dass sie zu des Malers Haus eilt, um ihn bei der vermeintlichen Untreue zu ertappen: Damit weist sie Scarpias Schergen den Weg zu Cavaradossi, der verhaftet wird. Zugleich hofft Scarpia, Tosca zu gewinnen, die er schon längst besitzen möchte.
Während im unteren Stockwerk eine Festkantate gesungen wird, wartet Scarpia auf das Ergebnis der Suche nach Angelotti und auf Tosca, die von ihm eingeladen wurde. Als der verhaftete Cavaradossi hereingeführt wird, leugnet er das Versteck Angelottis und beschwört Tosca, das gleiche zu tun. Da lässt Scarpia ihn im Nebenraum foltern. Aus Angst um den Geliebten gibt Tosca das Versteck preis. Cavaradossi verflucht sie deswegen und verrät sich, als der Sieg Napoleons bei Marengo gemeldet wird, in seiner Begeisterung als Staatsfeind. Er soll erschossen werden. Gegen das Versprechen Scarpias, den Maler zu retten, willigt Tosca ein, sich ihm hinzugeben. Nachdem Scarpia einen Freibrief für sie und den Geliebten ausgestellt hat, will er sich ihr zuwenden - da ersticht sie ihn aus Ekel und Hass.
Cavaradossi will den Abschiedsbrief an Tosca schreiben, da naht die Geliebte selbst. Sie berichtet ihm vom Tod Scarpias und verkündet ihm seine Rettung: Die Erschießung wird nur zum Schein stattfinden. Sie scherzen und träumen von der Zukunft. Der Maler wird an die Wand gestellt. Die Salve ist verklungen, die Soldaten sind abgezogen; Tosca eilt zu ihrem Geliebten. Doch dieser ist tot. Scarpia hat sie betrogen. Als Scarpias Schergen kommen, um Tosca wegen der Ermordung ihres Herrn festzunehmen, stürzt sie sich von der Engelsburg in die Tiefe.

Enrico Dovico musikalische Leitung
Dietrich Hilsdorf Inszenierung

Tosca

Hans Jörg Michael



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