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Die Dreigroschenoper


Bertholt Brecht / Kurt Weill | Schauspiel

DIE DREIGROSCHENOPER

von Bertolt Brecht mit Musik von Kurt Weill

Weil diese Oper so prunkvoll gedacht war, wie nur Bettler sie erträumen, und weil sie so billig sein sollte, dass Bettler sie bezahlen können, heißt sie „Die Dreigroschenoper“. (B. Brecht)

Es handelt sich allerdings bei der Dreigroschenoper nicht um eine durchkomponierte Oper, sondern vielmehr um ein Theaterstück mit zweiundzwanzig abgeschlossenen Gesangsnummern von Kurt Weill, die nicht von Opernsängern, sondern von Schauspielern gesungen werden. Brecht wollte - ganz im Sinne seines „epischen Theaters“ - eine neue Form des Musiktheaters schaffen, das zur Reflexion anregt. Als inhaltliche Vorlage diente ihm dabei die „BAGGER’S OPERA“ von John Gay (Text) und Johann Christoph Pepusch (Musik) aus dem Jahr 1728.
Darin geht es um den Konkurrenzkampf zweier krimineller, skrupelloser Geschäftemacher, den Gangster-König Macheath, genannt Mac oder auch Mackie Messer (Serkan Kaya), und seinen Gegenspieler Jonathan Jeremiah Peachum (Rainer Philippi), den Chef der Bettler-Mafia „Bettlers Freund“, der arme Leute als Bettler verkleidet und dann ihre Einnahmen kassiert. Zum Eklat kommt es, als seine Tochter Polly (Lou Strenger) und Mackie sich verlieben und heimlich heiraten. Das Ränkespiel nimmt seinen Lauf, bis es im Dreigroschenfinale den ironischen Höhepunkt der Doppelmoral in der Adelsstandserhebung des Gangster-Königs
Macheath findet. Das Stück spielt im Londoner Stadtteil Soho im 17. Jahrhundert und kam 1928 in Berlin im Theater am Schiffbauerdamm – heute Berliner Ensemble - zur Uraufführung und wurde zum erfolgreichsten Theaterstück der Weimarer Republik, bevor es die Nazis 1933 verboten haben.


Regie führt Andreas Kriegenburg, der zu den bedeutendsten Theater- und Opernregisseuren gehört und häufig auch das Bühnenbild selbst entwirft. In Düsseldorf inszenierte er zuletzt 2009 Schillers Kabale und Liebe auf einer schneeweißen Bühne. Er sieht in der Dreigroschenoper „ein starkes Synonym für die Bequemlichkeit des Bürgertums“ und geht davon aus, dass bei seiner Inszenierung dieses an sich absurden Werkes „die ganz naive Spiellust der Motor ist, sich mit Fragen der Moral und des Bankensystems auseinanderzusetzen.“


Premiere: 11. November 2017

Text: Christa Fluck

Termine

29. September 2019

22. Oktober 2019