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DER SANDMANN

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VORSTAND WIEDERGEWÄHLT

Der Beirat hat den Vorstand der Theatergemeinde für weitere vier Jahre gewählt. In der Gruppe rund um die 1. Vorsitzende Dr. Heike Spies bleibt das bewährte Team auf den Posten. >> weitere Infos
 

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WEIHNACHTSLESUNG

Auch in diesem Jahr liest Dr. Heike Spies wieder unter dem großen Weihnachtsbaum im Goethe-Museum. Traditionell am 2. Advent, 9.12.18 um 15 Uhr. Reservieren Sie jetzt schon Karten.
 

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WOODS OF BIRNAM

Die Band um Christian Friedel, die im D´haus in 1984 ein breites Publikum begeistert, bringt im Oktober ihr neues Album mit dem Titel "Grace" heraus.
 

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La Traviata


Giuseppe Verdi | Oper | Opernhaus Düsseldorf

Giuseppe Verdi
Es könnte eine Traumhochzeit werden. Die schöne und mondäne Kurtisane Violetta Valery lernt den wohlhabenden jungen Alfredo Germont kennen, der ihr Herz erobert und sie aus dem Teufelskreis der käuflichen Liebe in eine sorgenlose Privatsphäre retten will. Doch dann trifft sie das Verhängnis in Gestalt des Vaters Giorgio Germont. Er appelliert an Violettas Gewissen, das Ansehen seiner großbürgerlichen Familie nicht zu schädigen, und zwingt sie, sich von ihrem Geliebten zu trennen, um die Zukunft seiner heiratsfähigen Schwester nicht zu gefährden. Dieser Vater steht für eine Gesellschaft, die eine Mesalliance zwischen gutsituierter Bürgerlichkeit und einer vom rechten Weg Abgekommenen (La Traviata) nicht gotiert. Violetta hätte es voraussehen können, dass ihr Glück nicht von Dauer ist, doch die Hoffnung stirbt zuletzt.
Giuseppe Verdi (1813-1901) hat sich in seiner 1853 uraufgeführten "La Traviata" zum wiederholten Mal mit einem Außenseiterschicksal beschäftigt. Mehr noch als in "Rigoletto" und "Il Trovatore" ist ihm in der nach Alexandre Dumas' Erfolgsroman "Die Kameliendame" gestalteten Oper ein schonungsloser Blick auf die Gesellschaft gelungen. Beherrscht von hemmungslosem Geld- und Warentausch missachtet sie die Würde und den Glücksanspruch des Einzelnen. Die Folgen sind Einsamkeit und Entfremdung. Der erfolgreiche Opernregisseur und -intendant Andreas Homoki und sein Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann haben in ihrer 1997 an der Oper Leipzig herausgebrachte Inszenierung dieses spiegelglatte gesellschaftliche Parkett sichtbar gemacht, auf dem die Titelheldin ihre Triumphe und ihren Untergang erlebt.
"Regisseur Homoki und Bühnenbildner Schlößmann geben der Kurtisanentragödie einen strengen Rahmen, machen sie kenntlich als das Endspiel, aber sie unterschlagen durchaus nicht die andere Seite, das Festliche. Champagner-Übermut und Todesnähe gehen Hand in Hand. Der Beifall, einhellig wie selten, beschert dem Ensemble der ‚Traviata' einen schönen Erfolg." Süddeutsche Zeitung
Christoph Altstaedt/Lukas Beikircher/Wen-Pin Chien/Jonathan Darlington Musikalische Leitung
Andreas Homoki Inszenierung

Traviata

Hans Joerg Michel



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