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Heisenberg


Simon Stephens | Schauspiel | Central Große Bühne

Heisenberg
von Simon Stephens
Deutschsprachige Erstaufführung
„Wenn man etwas intensiv genug beobachtet, begreift man, dass man unmöglich sagen kann, wohin es sich bewegt und wie schnell es dorthin gelangt….Wenn man darauf achtet, wohin es sich bewegt oder wie schnell, dann beobachtet man es nicht mehr richtig“, so fasst Georgie, die weibliche Hauptperson des Stückes, die wissenschaftliche Begründung ihrer Beziehungsprobleme zusammen. Das ist aber auch schon alles, was sich in diesem Stück direkt auf die Erkenntnisse des großen Physikers und Nobelpreisträgers Heisenberg bezieht. Vielleicht ist es die Beliebigkeit, die man mit seiner Unschärferelation in Verbindung bringen kann, die den Hintergrund der Beziehungsstudie bildet, die Simon Stephens uns in seinem Stück präsentiert. Dazu passt, dass er in einem ZEIT-Interview einmal sagte: „ Jede meiner Meinungen wird von ihrem Gegenteil überholt. Das geht manchmal so weit, dass ich kaum fähig bin, meine Sätze zu beenden.“ Und gerade dem „wissenschaftlichen Blick auf die Dinge“ misstraut er zutiefst, da „das Leben uns immer wieder überrascht“. Mit diesem Bewusstsein der Unschärfe, der Skepsis gegen alle vorausschauenden Vermutungen oder gar Erwartungen sollten wir dem Gespräch der zwei so unterschiedlichen Menschen in diesem Stück folgen. Georgie, eine quirlige Frau Anfang Vierzig, begegnet dem wildfremden fünfundsiebzig-jährigen Eigenbrötler Alex in London auf einem Bahnhof. Was weiter geschieht, sollte nicht vorwegerzählt werden.
Sensationell ist die Besetzung der Düsseldorfer Inszenierung mit zwei Gästen vom Wiener Burgtheater:
Caroline Peters und Burghart Klaußner.
Carolin Peters wurde gerade zur Schauspielerin des Jahres 2016 gekürt, und Klaußner wurde u.a. mit dem Theaterpreis Der Faust und mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt.
Simon Stephens (geb. 1971) ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Dramatiker Großbritanniens und wurde auch in Deutschland schon mehrfach ausgezeichnet.
Regie: Lore Stefanek
Premiere: 21. Oktober 2016 - CENTRAL – Große Bühne
Text: Christa Fluck

Pressestimmen:
Süddeutsche Zeitung
Martin Krumbholz, 25.10.2016
»Die deutsche Premiere von ›Heisenberg‹ ist ein Meilenstein. Simon Stephens schreibt fantastisch gute Dialoge. Das Publikum spendete Ovationen.«

Deutschlandradio Kultur
Ulrike Gondorf, 22.10.2016
»Zwei kapitale Komödianten stürzen sich in der deutschen Erstaufführung von ›Heisenberg‹ auf Georgie und Alex: Caroline Peters und Burghart Klaußner. Natürlich räumen sie ab mit Situationskomik und perfektem Timing für die Pointen. Das Publikum amüsiert sich 90 Minuten lang glänzend.«

Nachtkritik.de
Sascha Westphal, 21.10.2016
»Simon Stephens‘ Stück erweist sich als moderne Variante einer klassischen Screwball-Comedy, in der sich Gegensätze mit aller Macht anziehen, um sich am Ende perfekt zu ergänzen.«

Heisenberg

Thomas Rabsch



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