Rheinisches Landestheater Neuss

Frau Ada denkt Unerhörtes

Schauspiel - Martina Clavadetscher

Im 19. Jahrhundert erhält Ada Lovelace eine strenge Erziehung und wird auf den Heiratsmarkt vorbereitet. Ihre Fantasie soll indes mit Mathematikunterricht gezügelt werden. Der Plan funktioniert so halb. Tatsächlich entwickelt sich Ada zu einer Visionärin, die in den Arbeiten von Charles Babbage ein unerhörtes Potenzial erkennt: Dessen Theorie zur Analytischen Maschine könnte erweitert werden, wodurch sie Symbole in Handlungen übersetzt. Doch die Zeit ist nicht reif für die erste Programmiererin der Welt. Dennoch: Ihre Visionen setzen sich durch, die Entwicklung vom ersten Computer zur Künstlichen Intelligenz ist rasend und so sehen sich in der Gegenwart Forscher*innen mit einem menschlichen Roboter namens Ada konfrontiert, der den Menschen deutlich überlegen ist und sich zudem ständig optimiert. Klug spannt Martina Clavadetscher einen Bogen von der Auflehnung gegen das Patriarchat hin zur Übermacht einer Künstlichen Intelligenz und stellt auf diese Weise grundsätzlich die Funktionsweisen von Herrschaftssystemen infrage
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Letzte Aktualisierung: 21.06.2024 19:15 Uhr     © 2024 Theatergemeinde Düsseldorf | Grabenstraße 8 | 40213 Düsseldorf